Donnerstag, 29. Juli 2010

Sie lieben es Extrem.



Kunstvoll oder abartig? Bewundernswert oder krank? Wie weit gehen Menschen um ihr Äußeres zu verändern? Was steckt wirklich dahinter? Rebellion gegen die Gesellschaft oder ein zwanghaftes Bedürfnis im Mittelpunkt der Gesellschaft zu stehen? Was glaubt ihr bewegen diese Menschen, ihren Körper anders zu gestalten? Gegen die Natürlichkeit. Gegen ihres früheres Daseins???
Geht es um Lebende Kunst am Körper oder Fanatismus?


Zum Beispiel der Katzenmann alias Dennis Avner, hat Jahre gebraucht um seinen Look zu perfektionieren. OPs, lange Tattoo- Sitzungen, Unzählige Piercings. Sogar die Zähne hat er sich abschleifen lassen. Oder Elliane Davidson ist die Frau mit den meisten Pierchings auf der Welt. 2500 Stück. 2500 Löcher in einem Körper?

Wo beginnt die Grenze zwischen Fanatismus und Kunst? Wo hört sie auf?

Ich muss diesen Menschen meinen vollen Respekt aussprechen. Es gehört schon Einiges dazu, seinen Körper so zu verändern. Doch für mich wäre das nichts.
Niemals. Ich könnte das nicht.
Aber diese Menschen können es. Sie haben Mut, sehr großen Mut und keine Angst vor Schmerzen, wie es mir scheint.

Was ist eure Meinung :
extrem krank oder extrem unglaublich?





Bing/ Extreme Körperkunst:
http://qualityjunkyard.com/wp-content/uploads/2009/06/extreme-tattoos-6.jpg
msn.com: http://lifestyle.de.msn.com/leben/bilder.aspx?cp-documentid=154141465&page=7

Kommentare:

  1. Hallo, meiner Meinung nach kann sich jeder so zurechtmachen wie´s gefällt! Dennoch gefällt mir persönlich diese Form der Körperkunst gar nicht - zu extrem! Viele Grüße

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  2. extrem krank oder extrem unglaublich?

    beides.

    ich finde piercings und tattoos schön, aber ich lebe danach alles in Maßen zu betreiben.... zuviel is einfach nichtmehr schön...aber wenns glücklich macht...

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  3. die grenze zwischen abnormal und normal zieht die gesellschaft. heutzutage ist körperkunst weitaus mehr angesehen als noch vor 10 jahren. die grenze, was nun abnormal und normal ist, wird sich immer weiter zugunsten der körperkunst-fanatiker verschieben. was früher einmal punk oder rock'n'roll war, ist jetzt fashion.

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  4. "mari.dalor" hatte völlig recht.

    Vielleicht aus eigener Erfahrung stehe ich diesem Phänomen mit gemischten Gefühlen gegenüber.
    Als ich kürzlich vom "AugenTatoo" (Einfärbung des AugenWeiss) erfuhr, konnte ich nur noch den Kopf schütteln.
    Ich denke, das die extremen Fälle aus einer Mischung von gewünschter Provokation/Herausforderung und verfälschter Körperwahrnehmung basiert. Für Viele werden ausladennde Tatoos zu einem Muss, in einigen Fällen kann man bereits von Sucht sprechen die im Aspekt "verfälschte Körperwahrnehmung" derjenigen der Magersucht entspricht.
    Die Perversion zeigt sich da, wo im Gegensatz alles für die Gesundheit und das Wohlbefinden getan wird. Sowohl von der ganzen Wohlfühlindustrie" als auch der Medizin.
    Für Menschen die aus unbeabsichtigten Gründen mit "Körper-Anomalien" leben müssen, deswegen oftmals leiden, kann dieser Kult schon mal pervers anmuten.
    Offenbar reicht es nicht, dass man schon über jede Minute des Lebens selber entscheidet, in allem scheinbar die Wahl hat, die Kontrolle darüber anstrebt. Schliesslich suggerieren wir uns ja "man lebt so wie man möchte" und dazu kommt auch "man sieht aus wie man möchte".

    Das Äussere als offensichtlicher Teil der Identität wird damit zum Spielplatz, man braucht sich ja nicht mehr kennenzulernen, sondern zwecks Einschätzung nur noch anzusehen. Und dies ausgerechnet in einer Gesellschaft welche das Indiviuum dermassen hervorhebt. Versteckt sich da ein ambivalentes Bedürfnis welche sowohl Gefälligkeit als auch Konfrontation/Hervorhebung als Individuum als Ursache hat?

    Kleider sind Dinge die wir jeden Tag wechseln können und auch der Rest dessen was wir unserem Aussehen zufügen entspricht dem das "Aussehen zu unterstreichen", gewisseDinge zu betonen (zB Frisur, MakeUp) usw. Es mögen Markenzeichen einer Person sein. Doch nehmen sie keinen Eingriff in die Äussere Identität wie etwa Tatoos im Gesicht.

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